ZIM BIO

Gefördert durch: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Zeitraum: April 2021 – April 2023

Website: www.zim.de

Projektbeschreibung:
Motivation:
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Es soll zum volkswirtschaftlichen Wachstum beitragen, insbesondere durch die Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen und die Hebung des Niveaus anwendungsnahen Wissens.

Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte.

Förderpartner der Hochschule Darmstadt ist ein hessischem Unternehmen aus dem Mittelstand, dass ebenfalls in der Biometrie tätig ist.

Ziel:
Ziel des Projektes ist es, ein neuartiges biometrisches Produkt zu entwickeln, dass den aktuellen Anforderungen an biometrische Systeme entspricht und insbesondere zur Zutrittskontrolle eingesetzt werden kann.
Der menschliche Körper bietet eine Vielzahl von unterscheidungskräftigen Merkmalen. Die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie sind Gesichts- und Fingerabdruckerkennung. Doch jedes biometrische System besitzt Vor- und Nachteile, weit über die Erkennungsperformanz hinaus. Ein Nachteil der Fingerabdruckerkennung wurde besonders in der pandemische Zeit sichtbar: Die meisten Systeme erfordern direkten Hautkontakt der Subjekte, wodurch eine Übertragung von Krankheitserregern möglich ist.
Gesichtserkennung erfordert keinen direkten Kontakt zum Sensor, in der Vergangenheit wurde jedoch mehrfach gezeigt, dass viele Systeme verwundbar gegenüber einer Vielzahl von Angriffen sind.

Zusammen mit dem Unternehmen wird an einem alternativen Erkennungsprodukt gearbeitet, welches u.a. die oben genannten Probleme beheben und die Erkennungsperformanz erhöhen sollen. Schwerpunkt auf Unternehmensseite ist dabei die Sensorenentwicklung, während sich die Forschungsgruppe auf die Biometrische- und Angriffserkennung fokussiert.

Angestrebte Ergebnisse:
1) Entwicklung eines Prototypen zur biometrischen Verifizierung und Identifikation. Das Gesamtsystem soll dabei mindestens die State-of-the-Art Erkennungsleistung vorweisen und besonders gegenüber Angriffen abgesichert sein.
2) Das System soll vielseitig einsetzbar sein und unabhängig gegenüber Umgebungsveränderungen eine gleichbleibende Performanz liefern.